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Brautkleider - die Geschichte

Es ist sehr interessant zu wissen, wie sich das Brautkleid entwickelt hat! Ein kleiner Auszug der Geschichte ist für Sie hier.

Heute ist die traditionelle Farbe des Brautkleides weiß – das war aber nicht immer so. Früher trug man zur Hochzeit meist ein sehr farbenfrohes Gewand, das die Wichtigkeit dieses hohen Festtages unterstreichen sollte.
Die Brautmode, so wie wir sie heute kennen, hat sich erst ab dem 16. Jahrhundert entwickelt.
In Spanien trug man sogar eine Zeit lang schwarze Brautkleider. Die Farbe weiß konnte sich erst im Zeitalter der Aufklärung durchsetzen. So ein Kleid konnte sich allerdings nur der Adel leisten. Zur Vorlage dienten die fließenden Kleider der antiken griechischen Göttinnen.

Mit der Tradition brachen allerdings die Bräute der 70er und 80er Jahre. Anstelle des schönen Brautkleides trugen viele einen Hosenanzug oder ein Kostüm – die bevorzugte Farbe blieb aber trotzdem weiß. Danach kamen die prunkvollen , oft verspielten Brautkleider wieder in Mode.

 

Heutzutage ist die Brautmode aber so vielfältig wie noch nie!
Von Prinzessinnenkleidern hin bis zum engen Zweiteiler ist alles erlaubt – auch Brautkleider mit farbigen Akzenten sind immer wieder zu finden.
Im früheren Städtewesen war es üblich in der jeweiligen Tracht zu heiraten – dies wurde später von den Großstädtern teilweise übernommen und die Tracht wurde etwas abgeändert.

Es steht also den Bräuten alles was ihr Herz begehrt zur Verfügung, damit jede ihr Traumkleid finden kann!





 
Die klassische Braut:

Die klassische Braut trät das so genannte Prinzessinnenkleid (A – Linie) – diese Form des Brautkleides schmeichelt der Braut sehr. Die Farbpalette reicht von strahlend weiß bis hin zu creme Tönen. Die meisten Brautkleider sind mit Pailletten, Bordüren und Ornamenten bestickt. Oft werden auch farbige Ornamente, sowie auch goldene und silberne Stickereien, verwendet. Die Stoffe sind aus Satin-, Krepp- und Georgette. Unter dem Kleid wird ein Reifrock getragen, der dem Kleid erst den richtigen Touch von Hochzeit verleiht.

Die extravagante Braut:
Der „Godet – Stil“, der die extravagante Braut auszeichnet, ist relativ neu auf dem Markt. Die weibliche Körperform wird bei diesem Stil sehr hervorgehoben, denn es ist bis zu den Knien sehr eng und wird ab dann sehr glockig. Das Brautkleid ist also optimal für große, schlanke Damen. Oft ist auch eine kleine Schleppe angeschnitten, die diese Stilrichtung noch mehr betont.
Die Modelle sind als Kleid oder als Zweiteiler erhältlich. Das Oberteil ist meist aufwändig bestickt – Ton in Ton, in Pastelltönen, in Gold/Silber und natürlich auch mit Perlen und Pailletten. Das Kleid ist von der Farbe Weiß über Creme und Champagne bis hin zu Karamell erhältlich.

Die romantische Braut:
Hier ist die Auswahl an Modellen bestimmt am größten. Die Variante des romantischen Brautkleides ist der Zweiteiler, der in den letzten Jahren immer beliebter wurde, den diese Art ist sowohl feminin als auch märchenhaft. Oft sind im Rücken Schnürungen angebracht, die dem Ganzen einen mittelalterlichen Touch verleihen. Man erhält die Modelle ohne Arm, kurzärmelig oder mit langen Ärmeln – was sehr praktisch ist, wenn man nicht in einem der Sommermonate heiratet.
Die Korsagen sind meist mit Spitzen, Stickereien und auch Satinröschen in Weiß oder in Kontrastfarben verziert. Diese Oberteile, die oft sehr verspielt wirken, gibt es in den Farben Weiß, Creme, Karamell und Bordeaux – es ist auch üblich , zwei verschiedene Farben zu kombinieren. Die verwendeten Materialien sind: Spitze, Satin und Brokat.
Die Röcke sind meist glockig geschnitten und mit oder ohne Schleppe erhältlich. Einige Modelle werden mit verspielten Raffungen unterstrichen, die auch mit Satinblüten und Blättern verziert werden. Auch die Röcke sind aus den gleichen Farben und Materialien wie die Oberteile – auch die Kombination verschiedener Farben und Materialien ist üblich. Organza – ein tranzparenter Stoff – wird auch immer häufiger eingesetzt. Mit dieser Art Stoff fallen diverse Raffungen besonders schön.
Der Reifrock unter den Röcken ist nahezu unverzichtbar, denn er verleiht dem Brautkleid erst das märchenhafte Aussehen eines Hochzeitskleides.

Fotos in diesem Artikel wurden gemacht von www.foto-koch.at
 



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