Brautübergabe
Die Brautübergabe ist immer um Mitternacht bei der Hochzeitsfeier. Hierbei übergibt der Brautführer – meist der Vater – dem Bräutigam symbolisch seine Tochter.
Es gibt nun mehrere Arten die Brautübergabe zu gestalten:
Bis um Mitternacht der Hochzeitsfeier gibt der Vater auf die Braut acht und ab dann gibt er Sie in die Obhut des Bräutigams. Der Hochzeitsbrauch ist hier so, dass um Mitternacht der Braut der Schleier abgenommen wird und der Brautführer mit der Braut und der Bräutigam mit der Kranzldame (Dame die der Braut den Schleier abnimmt) tanzt. In der Mitte des Liedes übergibt der Vater die Braut dem Bräutigam und er tanzt mit der Kranzldame das Lied zu Ende.

Die andere Variante ist die, dass der Vater mit dem Bräutigam in die Mitte der Tanzfläche geht und sich den angehenden Ehemann noch mal zur Brust nimmt. Er hält ihm einen Vortrag, dass er mich ehren muss und auf mich aufpassen soll. Danach bekommen alle Gäste die Gelegenheit noch was zum Bräutigam zu sagen und können ihm Tipps geben wie die Ehe zu meistern ist. Jetzt holt der Vater die Braut während der Bräutigam auf der Tanzfläche wartet. Der Bräutigam muss nun noch einmal um die Hand der Tochter anhalten – der Vater fragt die Braut, ob sie den diesen Mann wirklich zum Mann will. Jetzt wird der Schleier abgenommen. Danach tanzt die Braut mit dem Vater und der Bräutigam mit der Mutter – auch hier wird in der Mitte des Liedes der Partner gewechselt und das Brautpaar tanzt das Lied zu Ende.
Liedvorschlag: Schön ist die Jugendzeit – oder einfach mit der Musik reden, die kennen sich damit meist sehr gut aus!
