Hochzeitsbrauch: Der gefüllte Knödel
Der gefüllte Knödel: Hochzeitsbrauch vom Gewinnspiel 2008 von Fredi Schreiber, Graz
Dieser Hochzeitsbrauch stammt aus unserer ländlichen Gegend. Dort findet man zum traditionellen Hochzeitsmahl meist die selbst gemachten Knödel, die vorher in großen Mengen von den Frauen hergestellt wurden. Bereits Tage vorher treffen sie sich im Haus der Brautmutter, um die köstlichen Speisen vorzubereiten. In einer dieser geselligen Runden kam wohl der Hochzeitsbrauch zustande, einen der vielen Knödeln mit einer Zwetschge oder einer Mandel zu füllen. Wer nun beim Hochzeitsmahl diesen Knödel bekommt, ist als nächster mit der Hochzeit dran. Es soll dabei auch schon verheiratete Gäste getroffen haben, wie immer man das dann auch deuten will...
