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Streitkultur in einer Partnerschaft

Die Streitkultur ist sehr wichtig in einer Partnerschaft - streiten will gelernt sein! Bestimmte Regeln "erleichtern" es, sich auszudrücken!


Zu einer Beziehung gehören – neben den wunderschönen Momenten – auch Momente des Streites, denn es ist ein Ding der Unmöglichkeit, immer einer Meinung zu sein!

Belastet Sie etwas, dann schieben Sie es bitte nicht auf die lange Bank, sondern versuchen Sie mit Ihrem Partner darüber zu sprechen. Wird ein Konflikt nicht rechtzeitig ausgetragen, staut sich der Frust immer mehr und die Situation endet in einer Gefühlsexplosion!

Es gibt gewisse Regeln, die einen Streit in einer Partnerschaft – und auch mit zum Beispiel einem Freund – „erleichtern“ sollen.

Es gibt fünf Kommunikationsregeln für die Streitkultur der Partnerschaft laut verhaltenstherapeutischen Studien:


Präzisieren:

Damit meint man, dass oft zu wenig über die eigenen Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse gesprochen wird. Der Partner kann nicht erraten, was Sie möchten oder sich wünschen – sprechen Sie offen darüber!

Konkretisieren:

Bringen sie ihr Anliegen so präzise wie möglich rüber – verallgemeinern Sie ihr Problem nicht, sondern bringen Sie auf den Punkt was sie möchten! Bei Verallgemeinerungen löst man meist nur Verbitterung, Aggressionen und Verteidigungsreaktionen aus. Vermeiden Sie auch „Alte Hüte“ der Vergangenheit hervorzukramen und Prognosen für die Zukunft aufzustellen!

Subjektiveren:
Beim Streit ist es am besten, man verwendet bei Aussagen immer die „Ich Form“ – so signalisiert man die subjektive Anschauung und die subjektiven Gefühle. Vermeiden Sie Floskeln wie „Alle sagen….“, „Wir alle wissen….“ …. – damit erwecken Sie nur den Widerspruchgeist des Anderen. Besser, Sie verwenden „Ich denke…“, „Meiner Meinung nach….“, „Ich fühle mich…..“ …. – so wirken sie selbstdisziplinierend.

Semantisieren:
Bei der Sematisierungsregel ist zu beachten, dass bei wichtigen Entscheidungen und Meinungsäußerungen auch die dahinter liegenden Gedanken und Gefühle in Betracht gezogen werden sollen.

Pragmatisieren:

Pragmatisch zu kommunizieren heißt, dass man dem Partner wichtige Absichten, Gefühle, Wünsche,… konkret – unter Erwähnung der damit verbundenen Verhaltensweisen – mitteilt – zum Beispiel: „Ich würde mir wünschen, dass du ……. machst und ich mehr Zuwendung bekomme!“ oder „Offensichtlich wünscht du dir, dass ich …….. ohne Aufforderung erledige.“ …..

Bei den meisten Streitigkeiten bestehen keine schwerwiegenden Probleme in der Partnerschaft – meist wird nur zu spät oder überhaupt nicht über seine Wünsche und Gefühle gesprochen - bis es schließlich zur Eskalation kommt. Darum sprechen sie offen mit ihrem Partner darüber –Sie werden sehen, dass es vieles leichter macht!

Zum Schluss noch ein paar Tipps:

  • Vermeiden Sie es, ihren Partner gezielt zu reizen – oft ist es verlockend, aber es führt nur noch zu mehr Streit!
  • Wählen sie den richtigen Zeitpunk, um Ihre Anliegen vorzubringen – ACHTUNG – verpassen Sie den Moment aber auch nicht!
  • In der Öffentlichkeit ist kein guter Platz um zu Streien!
  • BEDEKEN SIE - DIE VERSÖHNUNG NACH EINEM STREIT IST IMMER DAS BESTE AN DER GANZEN SITUATION!





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